Deutsche Rentenversicherung

Bad Aibling

Eines der bedeutendsten Moorbäder Deutschlands

In der Mitte des 19. Jahrhunderts lebte Aibling in einer Idylle, wie sie nur eine lange Friedenszeit hervorbringen kann. In dieser Zeit, in der sich die europäische Welt in ihrer ersten industriellen Aufschwungphase befand, erkannte im alten Aibling der Landgerichtsarzt Dr. Desiderius Beck die Heilkraft des umliegenden Moores. In einem einstöckigen Badehaus eröffnete er 1845 seine "Solen- und Moorschlamm-Badeanstalt". Nach 50 Jahren Betrieb wurde Bad Aibling 1895 öffentlich als Bad anerkannt.

Seine königliche Hoheit Prinz Luitpold, des Königreichs Verweser, "haben allergnädigst zu genehmigen geruht, dass der Markt Aibling künftig den Namen "Bad Aibling" führe".

Zu dieser Zeit gab es mit dem aus der ersten Badeanstalt hervorgegangenen Haus Ludwigsbad sowie den Häusern Wittelsbach, Theresienbad und Wilhelmsbad vier bedeutende Hotels. Dem Bauboom der Gründerzeit verdankt Aibling zahlreiche schöne Villen.

Prominente Leute hielten sich zur medizinischen Rehabilitation in Aibling auf. So der berühmte bayerische Dialektdichter und Mineraloge Franz von Kobell, der Kriegsminister von Maillinger, der Fürst von Thurn und Taxis (der immer in Begleitung seines Leibarztes kam) und der Herzog von Württemberg. Der Maler Wilhelm Leibl war zusammen mit seinem Freund, dem Landschaftsmaler Johann Sperl, zwei Jahrzehnte lang ein trinkfester und geselliger Stammgast im Gasthof Lindner. Am 01. April 1933 wurde der Markt Bad Aibling zur Stadt erhoben.

Zusatzinformationen

Anschrift

Reha-Zentrum Bad Aibling
Klinik Wendelstein

Kolbermoorer Str. 56
83043 Bad Aibling

Zentrale 08061-27-0

Fax:
08061-27-381 (Verwaltung)
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